Mein Fahrrad - vom Irren und Wirren um das richtige Zweirad

Es klingt für viele von euch sicherlich unglaublich, aber ich bin nach meiner Jugendzeit fast 30 Jahre kein Fahrrad mehr gefahren. Nun mit einem Job im Außendienst, zwei Kindern, Haus und Garten nahm ich mir nicht mehr die Zeit, um auf zwei Rädern in Ruhe meine Umgebung zu genießen. Als alles anderes wurde ... gab es Zeit. Auf zum Fahrrad-Kauf. Ich hatte genaue Vorstellungen von meinem Gefährt, ich fühlte mich ja wieder lebendig. Da sollte es schon ein Trekkingbike sein, sportlich, flott, chic. Dazu natürlich die passenden Klamotten. Ich war komplett eingekleidet. Alles in Grau-Weiß.

Die erste Tour: 20 Kilometer. Oh man, sah ich gut aus! Die Komplimente für das tolle Fahrrad ließen meine innere Stimme, die da rief:" Mir tut alles weh!", im Keim ersticken. Der nächste Ausflug - doppelt so lang -  war die Hölle. Ich war die Letzte in der Truppe, war mit meinen 27 Gängen völlig überfordert. Alles an mir schmerzte. Ich hatte mich im Fahrrad geirrt und war verwirrt, dass es nicht zu mir passte.

Danach haben wir mal eine Analyse gemacht. Meine Statur mit dem Fahrrad verglichen. Fazit: Das konnte ja nicht funktionieren. Arme zu kurz. Damit lag ich fast im spitzen Winkel überm Sattel. Dieser war übrigens so hart, dass ich mir ja auch eine Hose mit Gel-Einsatz angezogen hatte. Kam mir vor wie gepampert. Ich war also überhaupt nicht glücklich mit dem super schicken Fahrrad.

So bin ich wieder losgezogen, um ES zu finden. Ich habe es gefunden:

Mein Kleider-taugliches, wie für mich gemachtes Retro-Schwanenhals Fahrrad von DIAMANT. In zartem Mint, mit gemütlichem Sattel, sieben überschaubaren Gängen, Rücktritt und nem Körbchen für die vielen Mitbringsel, die ich nun unterwegs so entdecken kann. Ist das herrlich.

 

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