Im ältesten Haus der Stadt

Was für eine Symbiose: Romantische Mode in uralten Gemäuern.

Wir waren geduldig auf der Suche nach einem größeren und passenden Zuhause für unsere Mode, den nötigen Strukturen für unseren Onlineshop und der Möglichkeit, mittelfristig auch unser Türchen für ein Lädchen aufmachen zu können. Wir haben es gefunden.Im Tetzel-Haus aus dem 14. Jahrhundert boten sich 100 qm ideale Räumlichkeiten mit einem traumhaften Innenhof zum Träumen. Eine herrliche Kulisse, um künftig auch unsere Fotos für den Shop entstehen zu lassen.

Hach, wie da mein Herz hüpft; ich habe das alte Buffet aus Omas Zeiten aus dem Schuppen geholt, alle gesammelten Utensilien vom Dachboden und ganz viel Deko aus unserem Häuschen werden nun neu in Szene gesetzt. Und ... ich kann endlich wieder auf Trödelmärkten stöbern gehen. 

Die alte Nähmaschine meiner Oma kommt an Tageslicht.

Nun wird auch gleich eine kleine Kaffee- Ecke eingerichtet. Wir sind ja schließlich Kaffee-Sachsen. Unser Konzept eines Wohlfühl-Lädchens nimmt also weiter Gestalt an.
Nach und nach geht es an die Ausgestaltung der wunderschönen Räume mit den hohen Decken, dicken Mauern, verzierten Wänden und originalen Holzbalken. Die besten Ideen schwirren des nachts in meinem Kopf herum ...

Zur Schmiedestrasse 19 in Pirna

Im unteren Strassenabschnitt befand sich in der Historie die Schmiede - daher die Namensgebung. Auch das mittelalterliche Stadtgefängnis war hier angesiedelt, im Haus Nummer 8. Weiter oben waren die Tuchmacher zu Hause, die damals feinste Gewebe herstellten. Ja, und unser Domizil war eine Gerberei. Noch heute sind kleine Gerberbrunnen und die Balken zur Trocknung der Häute und Felle zu sehen. Wenn Mauern laut erzählen könnten ...
Regelmäßig gibt es kleine Führungen hier in der Strasse, die Leutchen halten dann immer vorm Haus. So erfahre ich auch so ganz nebenbei allerlei Anekdoten aus vergangener Zeit.

Im Innenhof haben wir eine kleine sonnige Ecke zum Innenhalten - kein Lärm, nur die Vögel singen vor sich hin. Ein großer Ahornbaum beginnt sich zu entfalten und ich muss nun rasch noch ein paar Blümchen pflanzen ...

Habt eine wunderbare Frühlingszeit!

Eure Jette

2 Gedanken zu „Im ältesten Haus der Stadt“

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